Ich beschäftige mich seit meiner Kindheit mit Computern und Programmierung — nicht weil ich musste, sondern weil mich fasziniert hat wie Dinge wirklich funktionieren. Dieses Interesse hat sich nie gelegt. Seit fünf Jahren mache ich das hauptberuflich.

Meine technische Ausbildung habe ich an der 42 Heilbronn gemacht — einer der anspruchsvollsten Programmierschulen Europas. Kein Lehrplan, keine Lehrer, keine Vorlesungen. Nur komplexe Projekte, Eigenverantwortung und gegenseitiges Lernen unter Gleichgesinnten. Wer dort besteht, kann mit unbekannten Problemen umgehen — nicht nur mit dem was im Buch steht.

Je tiefer ich in die IT eingetaucht bin, desto mehr habe ich gesehen wie sorglos wir mit Daten umgehen — als Menschen, als Unternehmen, als Gesellschaft. Und wie viele Halbwahrheiten dabei im Umlauf sind.

Ein Dienst wirbt damit, alle Nachrichten seien vollständig privat und verschlüsselt. Was dabei oft verschwiegen wird: Wer mit wem kommuniziert, wann, wie oft und wie lange — diese Metadaten werden trotzdem vollständig erfasst und gespeichert. Für Ermittlungsbehörden, Geschäftsbeziehungen oder Personalentscheidungen können diese Informationen genauso heikel sein wie der Inhalt selbst.

Dazu kommt: Fast alle großen Kommunikations- und Cloud-Dienste haben ihren Sitz in den USA. Der CLOUD Act verpflichtet US-Unternehmen dazu, amerikanischen Behörden auf Anfrage Zugang zu Daten zu gewähren — unabhängig davon wo diese Daten physisch gespeichert sind, und ohne dass ein deutsches Gericht zustimmen müsste. Das ist kein Verdacht und kein Vorwurf. Das ist geltendes US-Bundesrecht.

Diese Dinge ärgern mich. Nicht aus Paranoia — sondern weil ich glaube dass Menschen und Unternehmen das Recht haben, eine informierte Entscheidung zu treffen.

Wir glauben nicht daran, dass deutsche Unternehmen dauerhaft für Software bezahlen sollten die sie nicht kontrollieren, auf Servern die sie nicht kennen, nach Gesetzen die nicht für sie gelten.

Open-Source-Software ist keine Kompromisslösung — sie ist technisch oft besser, immer transparenter und strukturell sicherer als proprietäre Alternativen. Der Code ist öffentlich einsehbar, weltweit von tausenden Entwicklern geprüft. Keine versteckten Hintertüren, keine geheimen Datenflüsse.

Dazu kommt: keine Pro-Kopf-Lizenzkosten. Kein Vendor Lock-in. Wenn ein Anbieter die Preise erhöht oder einen Dienst einstellt — bei proprietärer Software sind Sie gefangen. Bei Open Source wechseln Sie den Hoster, nicht die Software.

Direkt und vollständig

Wir sagen, was gesagt werden muss. Wenn eine Lösung für Ihre Situation nicht passt, sagen wir das. Wenn ein Dienst ein Datenschutzproblem hat, weisen wir darauf hin — auch wenn es unbequem ist.

Sicherheit wie bei Großunternehmen

Vollständige Festplattenverschlüsselung, automatische Angriffserkennung, reproduzierbare Serverinfrastruktur. Für lokale Betriebe und Teams — nicht nur für Konzerne mit IT-Abteilung.

Daten bleiben in Deutschland

Alle Server stehen in Deutschland, unterliegen ausschließlich europäischem Datenschutzrecht. Kein CLOUD Act, keine US-Behörden, keine Hintertüren durch ausländische Gesetzgebung.

Was uns antreibt

Datenschutz und IT-Sicherheit sollten kein Luxus sein, den sich nur Großunternehmen leisten können. Ein Handwerksbetrieb in Wernigerode, eine Arztpraxis im Harz, ein kleines Team das zusammenarbeiten muss — sie alle haben das gleiche Recht auf sichere, souveräne IT wie ein DAX-Konzern in Frankfurt.

Sie brauchen nur jemanden, der es umsetzt. Ohne fünfstellige Beratungshonorare. Ohne Fachjargon der mehr verwirrt als erklärt. Ohne leere Versprechen.

Das ist Code-Oase.